Bekanntlich isst das Auge mit
Der Braten und die Pommes liegen in der gleichen Schüssel, an der noch Spinat vom Vortag klebt, das Gemüse riecht zwar noch immer gut, aber irgendwie ist der Broccoli von den Rüben nicht mehr zu unterscheiden, nur eine gelbliche Pampe dampft aus der viel zu großen Schüssel. Sogar der Salat – vorausgesetzt es ist Salat – sieht nicht besonders appetitlich aus.
Es ist eine alt bekannte Weisheit, beim Essen isst das Auge mit. Aus diesem Grund vermitteln Kochmagazine ständig, beim cooking doch Wert auf Design zu legen. Ein schön gedeckter Tisch, ein schön angerichtetes Essen, regt die Lust einfach mehr an als ein fades Ambiente. Schon nur das Anzünden von ein paar Kerzen lässt die Stimmung gemütlicher werden. Befolgt man nun auch noch die Tipps aus dem cooking magazine, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege. So gehört es zum A und O in der Küche, immer alles sauber zu halten. Das fängt natürlich schon beim letzten Abwasch an. In einer professionellen Küche wird keine Schüssel nach dem Gebrauch herumliegen gelassen, sondern wird sofort abgewaschen und verräumt. Dies im eigenen Haushalt nachzumachen hat darüber hinaus den Vorteil, dass man viel mehr Platz hat in der Küche und es macht viel mehr Spaß zu Kochen. Man kann sogar so weit gehen und sagen, selbst in der Küche kocht das Auge mit, das später am Tisch mitessen wird.
Ist ein anständiger Hygienestandart erreicht und das Essen parat, kann es mit der Präsentation los gehen. Das Design wird maßgeblich von der Tischdecke vorgeschrieben. Verwendet man ähnliche Farben, entsteht eine harmonische Stimmung. Zu vermeiden sind starke Kontraste, da diese viel eher die Sinne reizen und mancher sich beim Essen nicht entspannen kann. Wer schon beim Kochen sich Gedanken gemacht hat, ob die angerichteten Speisen auch farblich zueinander passen, kann natürlich beim Tischdecken das Design anpassen. Das miteinander abgestimmte Ambiente wird sicher auch bei den Gästen auf Begeisterung stoßen. Übrigens: Man wähle immer auch von der Größe her passendes Geschirr. Zu kleine Schüsseln machen den Eindruck man habe lustlos für eine ganze Kompanie gekocht, sind die Teller zu groß, wird man annehmen, der Gastgeber sei knauserig, weil diese recht leer aussehen. Nichtsdestotrotz können überdimensionierte Teller auf dem Tisch auch eine Design Variante sein. Geschmückt mit essbaren Rosen oder verziert mit einer Zeichnung die mit der Salatsauce gemalt wurde, wird für viel Aufmerksamkeit sorgen.
Natürlich gelten diese Ratschläge, die alle aus einem etablierten Kochmagazin stammen, nicht nur für abendliche Anlässe, an denen man Gäste erwartet. Auch die Familie fühlt sich sofort verwöhnt, wenn das Essen nicht nur aufgeschichtet wird. Ein hübsches Tisch Set, eine Kerze, oder eine lustig gefaltete Serviette machen schon viel aus. Wenn das Essen nun auch noch im leckeren Design präsentiert wird, isst das Auge im wahrsten Sinne des Wortes mit.
Bekanntlich isst das Auge mit, haben wir an Anfang dieses Artikels geschrieben. Sie werden bald feststellen, dass Weisheit und Design etwas gemeinsam haben: Sie sind der Grund, warum das Kochen nach einem Kochmagazin empfehlenswert war. Die bekochten Gäste, oder auch die Familie wird das Ambiente genießen und große Lust am Essen verspüren.